Das wär ja was - ich und der erste CDU-Kanzler Konrad Adenauer an einem Tisch. Eher unwahrscheinlich, zum einen bin ich nicht in der CDU, zum anderen weilt Herr Adenauer schon lang ncht mehr unter uns.
““Sachentscheidungen statt Parteipolitik”
Kommunalpolitik ist dann am stärksten, wenn das beste Argument zählt, nicht das lauteste Parteibuch. Als unabhängiger Bürgermeisterkandidat stehe ich für eine Verwaltung, die anpackt, digitaler wird, bürgerfreundlich ist und die Bürger mitnimmt.
Um diese Ziele zu erreichen, braucht es breite Mehrheiten. Ich bin daher sehr dankbar, dass die CDU diesen Kurs unterstützt und schon früh auf die Benennung eines eigenen Kandidaten verzichtet hat und stattdessen mich als unabhängigen Bewerber unterstützt. Das ist gelebte Überparteilichkeit im Sinne unserer Gemeinde.
Ich bin kein Mitglied der CDU, schätze aber den konstruktiven Austausch mit ihren Vertretern – genauso wie ich ihn mit allen anderen demokratischen Kräften und vor allem mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern pflege und weiterhin pflegen werde. Ein Bürgermeister ist in erster Linie kein Parteivertreter, sondern der erste Dienstleister unserer Gemeinschaft. Die beste Entscheidung ist das Ziel, dafür braucht es oft eine überparteiliche Mehrheit.
Den Werdegang kurz skizziert um Klarheit zu schaffen:
Bei Bekanntgabe meiner unabhängigen Kandidatur habe ich allen Fraktionen im Gemeinderat meinen Gesprächswunsch übermittelt, um mich vorzustellen und um breite Unterstützung, am liebsten aller Fraktionen, einzuwerben (siehe z.B. auch Verlauf in der Gemeinde Ostrhauderfehn). Verschiedene Gespräche wurden Ende vergangenen Jahres / Anfang diesen Jahres mit der CDU und den Grünen geführt, andere wurden angekündigt und mehrfach vertröstet, sind aber (ohne mir mitgeteilten Grund) nicht zustande gekommen. Man hatte sich für einen anderen Weg entschieden und das ist ebenfalls demokratisch.
Meinerseits habe ich jeweils informiert, wie die Gespräche mit den anderen Fraktionen stehen, um immer transparent und fair im Umgang zu sein. Auch das gehört eben zu einer Kandidatur.
Somit stellen die “Grünen” ihr Parteimitglied Tammo Lenger, ebenfalls mit Unterstützung der SPD, auf.
Mit Blick auf meine Kandidatur hat sich die CDU entschieden, keinen eigenen Kandidaten zu nominieren, sondern mich als Bewerber mit umfassendem Fachwissen, kreativem Kopf mit Orts- und Struktur-Kenntnissen sowie entsprechender Erfahrung in der Führung eines Rathauses zu unterstützen.
Dafür bin ich dankbar, das habe ich mir von allen Fraktionen gewünscht.
Somit ergibt sich natürlich die Wahrnehmung bei Veranstaltungen oder bei Social Media Posts, dass ich häufiger mit Vertretern der CDU wahrgenommen werde, als mit Vertretern der Grünen oder der SPD, die logischerweise mit ihrem Kandidaten auftreten und nicht mit mir als unabhängiger Konkurrenz abgelichtet werden möchten.
Festzuhalten bleibt unterm Strich, “ich trete parteilos und unabhängig an”, stehe auf keiner Liste einer Partei, war bis vor kurzem auch kein Parteimitglied, sowie ggfs. Mitbewerber und werde hoffentlich von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung auf diesem Weg für unsere Gemeinde unterstützt.
Ihr könnt mich sehr gerne weiterhin auf fast allen Veranstaltungen in unserer Gemeinde und teilweise darüber hinaus antreffen und mit mir das Gespräch suchen, mich kennenlernen und erleben.
Ungefragt bin ich privat mit Euch unterwegs und genieße die Veranstaltungen, Feste und Treffen, gefragt, diskutiere ich gerne mit Euch und beantworte Eure Fragen oder erläutere meinen Standpunkt, meine Gedanken. Dies dient meinem Ansinnen, dass ich niemanden etwas in der jetzigen Zeit aufzwingen möchte.
Ich bin auf jeden Fall präsent und bringe großes Interesse für alle Bereiche unserer Gemeinde mit.
Mit Erfahrung und Herz für WOL
Euer Gerwin Kuhlmann

